„Der Schiedsrichter ist kein Freiwild“

Fußballkreis Bergstraße startet ein Pilotprojekt und gibt den Schiris bei Jugendspielen die Möglichkeit, gezielt auf verbale Beleidigungen von außen zu reagieren. Was ändert sich?

BERGSTRAßE – Der Fußballkreis Bergstraße geht verstärkt gegen Beleidigungen gerade von jungen von Schiedsrichtern vor. Kreisjugendwart Tobias Kleiner und sein Vorgänger Sascha Wilke haben ein Drei-Stufen-Modell entwickelt, das ab sofort auf Kreisebene von A- bis D-Jugend angewendet wird. Vereinfacht gesagt: Wird der Unparteiische von außenstehenden Personen mit persönlichen Schmähungen verbal angegriffen, ist er angewiesen, die Partie erst zu unterbrechen und – bei wiederholten Pöbeleien – abzubrechen. Hintergrund ist der bei Jugendspielen zunehmend schärfer gewordene Ton gegenüber den Referees, gerade auch von Eltern am Spielfeldrand, mit der Folge, dass der Schiedsrichternachwuchs entnervt die Pfeife an den Nagel hängt. „Der Schiedsrichter ist kein Freiwild und der Fußballplatz kein rechtsfreier Raum“, sagt Tobias Kleiner.

Herr Kleiner, Sie haben jüngst Jugendtrainern in einer virtuellen Sitzung das Drei-Stufen-Modell präsentiert und auch an Vereine und Schiedsrichter versandt. Wie waren die Reaktionen?

Bei der Unterweisung …

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Quelle: Bürstädter Zeitung, Mittwoch, 09.03.2022


„Der Schiedsrichter ist kein Freiwild“
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