Bürstadt: Der Mitgliederschwund hält sich in Grenzen

Bei den Bürstädter Sportvereinen wirkt sich der Lockdown nicht negativ auf die Mitgliederzahlen aus.

BÜRSTADT – Sportmediziner sprechen von „Kollateralschäden“ des Lockdowns durch die ständigen Zwangspausen des Vereins- und Schulsports. Der Deutsche Olympische Sportbund beklagte zuletzt einen Mitgliederschwund bei Vereinen, bedingt durch die Corona-Pandemie. Die Ein-Millionen-Grenze soll überschritten worden sein. Wie es in den Bürstädter Sportvereinen aussieht, darüber berichten die Verantwortlichen der TSG Bürstadt, des JFV Bürstadt und der TG Bobstadt.

Seit vier Wochen hat der Jugendförderverein Bürstadt (JFV) den Trainingsbetrieb für Kinder bis zur U 15 unter Beachtung der Hygienevorschriften organisiert. In diesen Altersgruppen stellen die Verantwortlichen bisher nur einen geringen beziehungsweise keinen Schwund fest. Fast alle Kinder sind mit Vorfreude in den Trainingsbetrieb eingestiegen. „Hier muss man auch den Trainern ein großes Lob aussprechen, dass sie sich unter diesen Umständen für den Verein und die Kinder zu Verfügung stellen“, findet Jugendleiter Rainer Uhrig.

Bei den älteren Jahrgängen sei die Situation hingegen schwieriger. Denn in diesen Altersgruppen ist zurzeit kein Mannschaftssport möglich. Das Angebot beziehungsweise die Motivation von Online-Training seit rund sechs Monaten sei dann auch mal erschöpft, wie Uhrig gut nachvollziehen kann. Die Umsetzung für das Training in Kleingruppen in einem Amateurverein stoße an organisatorische und personelle Grenzen. Dies ersetze schließlich auch nicht …

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Quelle: Bürstädter Zeitung, Samstag, 24.04.2021


Bürstadt: Der Mitgliederschwund hält sich in Grenzen
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